HINDERNISSE

Zu den möglichen Trailhindernissen gehören die Brücke, die im Stiltrail gewöhnlich im Schritt überquert wird, sowie ein Wassergraben oder ein Wall mit Auf- oder Absprung. Beim Tor muss der Reiter das Tor vom Pferd aus öffnen, hindurchreiten und es wieder schließen; im Speedtrail wird dafür meist ein Seil verwendet. In der Glockengasse reitet das Paar bis zum Ende einer engen Gasse, hält an, läutet eine Glocke und richtet anschließend rückwärts hinaus. Beim Pferch wird eine innere Einfriedung umrundet. Weitere Aufgaben sind das Seitwärtsreiten über eine oder mehrere Stangen, ein kleiner Sprung und verschiedene Slaloms: der einfache Slalom, der Parallelslalom und der Rückwärtsslalom. Bei den Zwei Tonnen wird eine Acht geritten, während bei den Drei Tonnen mehrere gleichmäßige Volten und Richtungswechsel verlangt werden. Geschicklichkeit erfordern außerdem das Umsetzen eines Bechers zwischen zwei Stangen und der Krug, der vom Tisch angehoben und wieder abgestellt werden muss. Besonders typisch ist die Garrocha-Aufgabe: Der Reiter nimmt eine lange Stange aus einem Fass, versucht damit einen Ring von einer Stierattrappe aufzunehmen und stellt die Garrocha anschließend wieder in einem Fass ab. Nicht alle Hindernisse werden auf jedem Turnier verwendet; Auswahl, Abstände, Gangarten und Schwierigkeitsgrad richten sich nach der Prüfungsklasse und der jeweiligen Parcoursskizze.
HINDERNISSE GALERIE
Einige Beispiele für die verschiedenen Hindernisse oder Dekomöglichkeiten seht Ihr hier, wir haben diese alle selbst gebaut. Natürlich kann man sich hier nach eigenen Wünschen austoben, die Höhen/Breiten laut Reglement müssen jedoch beachtet werden! Mit ein paar Pylonen, Flaggen, Fässern, Stangen und Stehern lässt sich schon ein kleiner Trail fürs Training aufbauen. Hindernisse wie das Tor, der Pferch oder die Brücke können mit ein wenig handwerklichem Geschick und Material aus dem Baumarkt selbst gebaut werden. Auch beim Hindernis „Stier“ ist alles möglich und Eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ihr solltet nur beachten, dass auch dieser stabil steht und die Halterung für den Strohkranz in einer gut erreichbaren Höhe fixiert wird. Als „Garochatonne“ eignen sich Fässer aus Metall oder Kunststoff, in die Ihr entweder einen Sandsack oder etwas Sand einfüllen könnt, damit das Fass beim Abstellen der Garocha nicht zu leicht umfällt. Als „Garocha“ könnt Ihr zu Beginn ebenfalls einen ca. 2,5 Meter langen Rundholzstab aus dem Baumarkt verwenden, Durchmesser ca. 3-4 Zentimeter. Gerne helfen wir Euch weiter, wenn Ihr Fragen zum Trailbau habt!
































